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Gebäudeanalyse Egerland-Kulturhaus

In Deutschland entfallen nahezu 40 % des gesamten Energieverbrauchs auf den Gebäudesektor. Der Großteil davon wird für die Gebäudebeheizung benötigt. Durch die steigenden Energiekosten, die Auswirkungen der CO2-Emissionen auf unser Klima und die Endlichkeit fossiler Energieträger werden Effizienzmaßnahmen in diesem Bereich immer notwendiger. Die Kosten für eine umfassende energetische Sanierung lassen sich oft jedoch unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur schwer darstellen. Umso wichtiger sind daher im Vorfeld von Sanierungsentscheidungen Untersuchungen über die möglichen Einsparpotenziale und die notwendigen Investitionen. 

Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes für Marktredwitz wurde die Egerlandkulturhalle ausgewählt, um exemplarisch Potenziale und notwendige Investitionen für eine umfassende energetische Gebäudesanierung darzustellen.

Untersuchungsschwerpunkt:

  • Bestandsaufnahme
  • Bestandsanalyse der Gebäudehülle und -technik
  • Analyse des Energieverbrauchs
  • Ausarbeitung von Sanierungsvarianten
  • Effizienzpotentiale in der Anlagentechnik 

Der gesamte Bericht kann hier eingelesen werden.

Umsetzung 

Anfang 2015 erhielt die Stadt eine staatliche Förderung für die energetische Sanierung des Egerland-Kulturhauses. Seither werden die Maßnahmen schrittweise umgesetzt.

Bereits 2015 wurden erste Maßnahmen, wie die Erneuerung der Lüftungsanlagen, Teilerneuerung der Heizungsanlagen, Ertüchtigung der Elektroinstallation sowie die Erneuerung der Beleuchtung / Umstellung auf LED umgesetzt.

Im Jahr 2016 wurde die Wärmeerzeugung incl. Leitungen erneuert.

Nun im Jahr 2017 sollen die Fenster ausgetauscht und die Fassade energetisch ertüchtigt werden.

                         Die   Studie   wurde   gefördert   durch   das   Bundesministerium   für   Umwelt,                                                                                 Naturschutz und Reaktorsicherheit.

                                                                    http://www.bmub.bund.de/

Erstellt durch die Energieagentur Nordbayern.