30. Marktredwitzer Krippenweg

Entstanden ist der Krippenweg 1989 aus dem alten Brauch des Krippenschauens. Der Marktredwitzer Krippenweg findet im Stadtgebiet von Marktredwitz und den Ortsteilen statt. Die Besonderheit des Marktredwitzer Krippenwegs – die „Kripperer" öffnen die Türen ihrer Häuser und geben den Besuchern ganz persönliche Einblicke, erzählen Anekdoten und ermöglichen so ein wirklich unvergleichliches Krippen-Erlebnis. 


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Lebendige Krippenkunst
 
Wie jedes Jahr zeigt das Egerland-Museum in der Advents- und Weihnachtszeit bedeutende historische Krippen und Krippenfiguren aus Marktredwitz und Böhmen.
Das besondere Schaustück der Ausstellung ist eine große, wertvolle Landschaftskrippe aus dem Bestand der Diözese Regensburg. Eine Rarität ist eine  vier Meter breite originale Papierkrippe aus Ostböhmen. Über 200 handbemalte Figuren aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bevölkern den typischen Krippenberg, der sich über mehrere Etagen erstreckt. Des Weiteren kommen viele Marktredwitzer Tonfiguren, die bis zu 150 Jahre alt sind, zur Ausstellung.
 
Wie jedes Jahr nimmt das Egerland-Museum auch am Marktredwitzer Krippenweg teil. Zum 30-jährigen Jubiläum des Krippenwegs beteiligt sich die Alexander-von-Humboldt Mittelschule mit einer eigenen Landschaftskrippe an der Ausstellung (siehe Foto). Durch dieses Projekt haben erfahrene „Kripperer" ihr Wissen zum Krippenbau an die Schüler weitergegeben. Die Krippenausstellung ist bis zum 20.01.19 zu sehen.
 
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, von 14.00 bis 17.00 Uhr (andere Öffnungszeiten für Gruppen sind nach telefonischer Anmeldung möglich)
 
Hintergrundmaler für Marktredwitzer Krippenweg
 
Zum Jubiläum „30 Jahre Marktredwitzer Krippenweg" hat das Egerland-Museum in Kooperation mit dem Künstler und Kunstlehrer Robin Seur einen Malkurs angeboten. Marktredwitzer Kripperer versuchten sich als Hintergrundmaler für ihre eigene Hauskrippe. Der Malkurs erstreckte sich im Herbst 2018 über acht Abende. Es entstanden typische Motive wie Gebirgszüge, Wälder, Bäume, Wege, Gewässer, Architektur und vieles mehr. Besucher des Krippenwegs können diese Werke bei einigen Krippenwegstationen bewundern.
 
Marktredwitzer Krippengeschichten

 
Rund um die Marktredwitzer Landschaftskrippen gibt es viele Geschichten. Das sind Erinnerungen an den „Zwergerlmeyer" selber, an den Häuserbauer Graser und viele andere, deren Namen untrennbar mit der Geschichte des Marktredwitzer Krippenwegs verbunden sind. Dazu kommen die lebendigen Vorbilder. So mancher Marktredwitzer hat es ebenfalls als Figur in die Krippe geschafft – sei es, dass er als besonderes „Original" aufgefallen war, sei es, dass persönliche Beziehungen zur Familie Meyer eine Rolle spielten.
 
Zum 30. Jubiläum des Krippenwegs versucht das Stadtarchiv diesen Geschichten nachzuspüren und zusammen mit Renate Dick die eine oder andere alte „Krippengeschichte" wieder lebendig werden zu lassen. Begleitet wird die Ausstellung von einer kleinen Broschüre, in der die Geschichten auch nach Beendigung des Krippenweges festgehalten werden. Wer schon vorher wissen möchte, was Renate Dick zu erzählen hat, kann sich die eine oder andere Geschichte auch schon vorab beim Weihnachtsabend im „Historischen Club" am 04.12.2018 um 19.30 Uhr im Meister-Bär-Hotel anhören.
 
Die Weisen aus dem Morgenland
 
Erzähltheater zum Besuch der Heiligen Drei Könige an der Krippe in Bethlehem
für Kinder ab 5 Jahren, Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden
 
Die Stadtbücherei Marktredwitz lädt Kinder ab 5 Jahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern sehr herzlich ein. Nach dem Erzähltheater findet eine kindgerechte Krippenführung im Egerlandmuseum statt. Dort erklärt Krippenführerin Christine Roth die große Landschaftskrippe, denn auch hier lassen sich die Weisen aus dem Morgenland finden. Zum Abschluss wird noch eine Kleinigkeit zur Erinnerung an den Besuch gebastelt.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils acht Kinder begrenzt.