Ausstellung „Aufbruch in eine neue Wirklichkeit“

Das Werk von Ursula Benker-Schirmer belegt, wie sehr die Künstlerin immer wieder bereit war neue Anfänge zu wagen, neue Techniken auszuprobieren und sich mit den Fragestellungen der Zeit auseinanderzusetzen. Nach ihrer Ausbildung am Ende des Zweiten Weltkrieges wächst Ursula Benker-Schirmer in eine Phase des Neuanfangs deutscher Tapisseriekunst hinein. Geprägt von der renommierten Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein bei Halle und im französischen Aubusson, sucht und findet sie in der klassischen Gobelinkunst ihre Linie. Sie wirkt als künstlerische Leiterin in der Nürnberger Gobelinmanufaktur, bevor sie in Marktredwitz mit der Fränkischen Gobelin-Manufaktur ihre eigene Werkstatt gründet, in der bis zur Gegenwart immer wieder eigene Werke und Entwürfe bedeutender zeitgenössischer Künstler in Gobelintechnik umgesetzt worden sind.

 

Die Ausstellung im Stadtarchiv zeigt eine abwechslungsreiche Schau durch das Gesamtwerk der Ursula Benker-Schirmer. Dabei stehen bekannte und beliebte Themenbereiche wie der Versöhnungsgobelin der Kathedrale in Chichester und das Thema Elektrizität neben unbekannteren und bisher wenig öffentlich gezeigten Werken.

 

Die Ausstellung kann vom 24. November bis zum 23. Februar 2019 im Stadtarchiv, Ottostraße 3, während der üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 16.30 Uhr) besichtigt werden. Weitere Informationen erteilen gerne die Mitarbeiter/innen des Stadtarchivs unter der Telefonnummer: 09231/5033433.