Verbindliche Bauleitplanung der Stadt Marktredwitz für das Gebiet „Südlich der Carl-Benker-Straße und östlich der Dörflaser Hauptstraße“ mit geändertem Teilbereich, Gemarkung Dörflas

Verbindliche Bauleitplanung der Stadt Marktredwitz für das Gebiet „Südlich der Carl-Benker-Straße und östlich der Dörflaser Hauptstraße" mit geändertem Teilbereich, Gemarkung Dörflas;

Inkrafttreten des Bebauungsplanes (1. vereinfachte Änderung)

 

Der Stadtrat der Stadt Marktredwitz hat in seiner öffentlichen Sitzung am 15.05.2018 die 1. vereinfachte Änderung des Bebauungsplans nach § 13 a Baugesetzbuch -BauGB- (Bebauungsplan der Innenentwicklung) für das Gebiet „Südlich der Carl-Benker-Straße und östlich der Dörflaser Hauptstraße", Gemarkung Dörflas, gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.

 

Der geänderte Bebauungsplan vom 30.04.2018 einschließlich Begründung kann vom Tag dieser Bekanntmachung an im Stadtbauamt Marktredwitz, Böttgerstraße 10, 95615 Marktredwitz, OG, während der üblichen Dienststunden von jedermann eingesehen werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft gegeben.

 

Mit der ortsüblichen Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).

 

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist aus dem Lageplanvom 30.04.2018 ersichtlich.

 

Auf folgende Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) wird hingewiesen:

 

§ 215 Abs. 1 BauGB:

 

Unbeachtlich werden:

 

1.   eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

 

2.   eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

 

3.   nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

 

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Marktredwitz unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.


 

§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB:

 

Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.

 

§ 44 Abs. 4 BauGB:

 

Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die in Abs. 3 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

 

 

Marktredwitz, 23.05.2018

STADT MARKTREDWITZ

 

gez.

 

Weigel

Oberbürgermeister