Erlass einer neuen Benutzungsordnung mit Schulordnung

Benutzungsordnung

 

für die Städtische Sing- und Musikschule Marktredwitz

 

 

 

Vom 24.07.2019


 

 

Die Stadt Marktredwitz erlässt für ihre Sing- und Musikschule folgende Benutzungsordnung:

 

 

 

§ 1
Name, Sitz, Schulträger

 

 

 

Die Sing- und Musikschule ist eine Bildungseinrichtung der Stadt Marktredwitz. Sie führt die Bezeichnung Städtische Sing- und Musikschule Marktredwitz. Sie ist grundsätzlich auch offen für Einwohner anderer Gemeinden.

 

 

 

§ 2
Auftrag

 

 

 

Die Musikschule ist eine öffentliche Bildungseinrichtung in der kommunalen Bildungslandschaft und nimmt in diesem Rahmen die Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge wahr. Sie erfüllt einen eigenständigen Bildungsauftrag in der außerschulischen Musikerziehung und kooperiert mit Kindertagesstätten und allgemein bildenden Schulen sowie weiteren Kooperationspartnern. Sie pflegt und vermittelt das Kulturgut Musik. Als Angebotsschule führt sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Singen und Musizieren und leistet einen Beitrag zur sozialen Erziehung. Die Musikschule schafft auch die Grundlagen für eine spätere musikalische Berufsausbildung. Sie pflegt Sing- und Musizierformen aus allen Gebieten der Musik und arbeitet eng mit anderen musikalischen und kulturellen Einrichtungen zusammen.

 

 

 

§ 3
Aufbau, Angebot, Unterrichtsbedingungen

 

 

 

Der innere Aufbau der Musikschule, das Unterrichtsangebot und die Unterrichtsbedingungen entsprechen der Sing- und Musikschulverordnung sowie dem Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen und werden in einer Schulordnung, die als Anlage Bestandteil dieser Benutzungsordnung ist, niedergelegt.

 

 

 

§ 4
Entgelte

 

 

 

Die Nutzer des Musikschulangebots leisten einen finanziellen Eigenbeitrag zu den Kosten der Musikschule in Form von Entgelten. Diese werden in einer Entgeltordnung festgelegt und nach sozialen Gesichtspunkten gestaffelt.

 

 


 

§ 5
Räumlichkeiten und Ausstattung

 

 

 

Der Schulträger sorgt für geeignete Unterrichts- und Verwaltungsräume in bedarfsgerechtem Umfang und für die fachgerechte Ausstattung.

 

 

 

§ 6
Miet- und Leihinstrumente

 

 

 

Die Musikschule stellt im Rahmen ihrer Bestände Instrumente und Unterrichtsmittel zur Verfügung. Näheres wird in der Entgeltordnung festgelegt.

 

 

 

 

 

§ 7
Schulleitung


 

 

 

Die Musikschule wird von einer musikpädagogischen Fachkraft geleitet. Diese wird vom Träger der Musikschule angestellt.

 

Der Leitung obliegen

 

1.    die Vertretung der Musikschule im übertragenen Rahmen und die ständige Kontaktpflege zu den Akteuren in der kommunalen Bildungslandschaft,

 

2.    die musikalisch-pädagogische Leitung, insbesondere

 

a)    Verantwortung der Lehrstoffe, -inhalte und -methoden,

 

b)    Führung des Kollegiums,

 

c)    Beratung von Schülern und Eltern,

 

d)    Entwicklung von Angebotsformen,

 

e)    fachliche Information und Weiterbildung,

 

f)     künstlerische Aktivitäten,

 

3.    die organisatorische Leitung, insbesondere

 

a)    Einteilung der Lehrkräfte und Erstellung des Stundenplanes,

 

b)    Auswahl und Vorschlag für die Bestellung des Lehr- und Verwaltungspersonals, Überwachung des Schulbetriebs,

 

c)    Aufstellung und Vollzug des Haushaltsplans,

 

d)    Planung und Ausgestaltung von Kooperationen,

 

e)    Planung und Durchführung von Veranstaltungen,

 

f)     Öffentlichkeitsarbeit,

 

g)    Statistik, Analyse und konzeptionelle Planung,

 

4.    die Verantwortung für das Qualitätsmanagement.

 

 

 

§ 8
Lehrkräfte

 

 

 

An der Musikschule unterrichten Lehrkräfte, die ein musikpädagogisches Fachstudium abgeschlossen haben oder eine vergleichbare Qualifikation nachweisen. Ausnahmen sind im Rahmen des Schulbetriebs zulässig. Sie werden vom Träger der Musikschule verpflichtet. Für die Verpflichtung von Lehrkräften hat die Schulleitung ein Vorschlagsrecht. Die Aufgaben der Lehrkräfte werden in einer Dienstanweisung näher geregelt bzw. einzelvertraglich vereinbart.

 

 

 

§ 9
Vergütung

 

 

 

Die Vergütungen richten sich nach den gesetzlichen bzw. tarifvertraglichen Regelungen für kommunale Musikschulen und den ergänzenden Regelungen des Trägers sowie den vertraglichen Vereinbarungen.

 

 

 

§ 10
Fort- und Weiterbildung

 

 

 

Die Lehrkräfte der Musikschule sollen sich laufend über neue Entwicklungen im Bereich der Musikerziehung informieren. Zur Sicherung und Verbesserung des Unterrichtsniveaus kann der Träger Leiter/in und Lehrkräfte für die Teilnahme an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung freistellen und/oder dafür Zuschüsse gewähren. Dabei können im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel Obergrenzen festgelegt werden. Für angeordnete Fort- und Weiterbildung ist die angestellte Lehrkraft vom Unterricht freizustellen; der Träger übernimmt die Veranstaltungsbeiträge sowie die Fahrt- und Aufenthaltskosten.

 

 

 

§ 11
Verwaltung

 

 

 

Für die Verwaltung der Musikschule wird geeignetes Fachpersonal bestellt. Regelmäßig wiederkehrende Verwaltungsaufgaben, insbesondere die Erhebung der Entgelte und die Personalverwaltung, werden vom Träger der Musikschule übernommen.

 

 

 

§ 12
Unterstützende Gremien

 

 

 

Zur Unterstützung der Musikschularbeit und zur Wahrung von Interessen können Vereinigungen wie Elternvertretung, Förderverein oder Stiftung gebildet werden.

 

 

 

§ 13
Schlussbestimmung

 

 

 

Diese Benutzungsordnung tritt am 01.09.2019 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Benutzungsordnung der Städtischen Sing- und Musikschule Marktredwitz vom 26.05.2004 außer Kraft.

 

 

 

 

 

Marktredwitz, 24.07.2019

Stadt Marktredwitz

 

 

 

gez.

Weigel

Oberbürgermeister

 

 

 

 


Schulordnung der Städtischen Sing- und Musikschule Marktredwitz

 

 

 

Diese Schulordnung regelt das Verhältnis der Städtischen Sing- und Musikschule Marktredwitz zu ihren Nutzern.

 

 

 

§ 1
Aufgabe

 

 

 

(1)   Die Städtische Sing- und Musikschule Marktredwitz ist eine Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie ist eine kommunal verantwortete Einrichtung mit bildungs-, kultur-, jugend- und sozialpolitischen Aufgaben. Sie ist ein Ort des Musizierens, der Musikerziehung und der Musikpflege, Ort der Kunst und der Kultur und Ort für Bildung und Begegnung. In der Musikschule kommen Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten, allen Generationen und verschiedenen Kulturkreisen zusammen und lernen voneinander.

 

 

 

(2)   Die Musikschule erfüllt die Anforderungen der „Verordnung über die Führung der Bezeichnung Singschule und Musikschule (Sing- und Musikschulverordnung)" hinsichtlich des fachlichen Aufbaus, der Grundfachverpflichtung für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, der Fächerbreite im Instrumentalunterricht, der Qualifikation und des Beschäftigungsverhältnis des Lehrpersonals, Ordnung des inneren Betriebs und der sozialen Entgeltgestaltung.

 

 

 

(3)   Die Musikschule legt mit qualifiziertem Fachunterricht die Grundlage für eine lebenslange Beschäftigung mit Musik. Sie eröffnet ihren Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zum qualitätvollen gemeinschaftlichen Musizieren in der Musikschule, in der allgemein bildenden Schule, in der Familie oder in den vielfältigen Formen des Laienmusizierens. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler im Verlauf ihres musikalischen Bildungsganges umfassend beraten. Besonders Begabte erhalten eine spezielle Förderung, die auch die Vorbereitung auf ein musikalisches Berufsstudium umfassen kann.

 

 

 

§ 2
Aufbau/Ausbildung

 

 

 

(1)   Aufbau und Ausbildung erfolgen nach dem Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen. Für den Unterricht gelten der VdM-Bildungsplan „Musik in der Elementar-/ Grundstufe" und die Rahmen-Lehrpläne des Verbandes deutscher Musikschulen, in denen Ziele und Inhalte der Ausbildung formuliert sind, sowie ggf. weitere Lehrplanbestimmungen der Musikschule.

 

 

 

(2)   Die Musikschule gliedert sich in

 

1.  Elementarstufe/Grundstufe

 

2. Instrumental- und Vokalfächer (Unter-/Mittel-/Oberstufe)

 

3. Ensemblefächer

 

4. Ergänzungsfächer

 

5. Studienvorbereitende Ausbildung

 

6. Kooperationen

 

7. Projekte und Veranstaltungen

 

 

 

(3)   Der Elementarunterricht/Grundfachunterricht geht dem Unterricht in den Instrumental-/ Vokalfächern voraus und begleitet ihn. Ensemblefächer sind grundlegender Bestandteil des Musikschulunterrichts. Ergänzungsfächer, studienvorbereitende Ausbildung, Kooperationen, Projekte und Veranstaltungen vervollständigen das Leistungsangebot der Musikschule.

 

 

 

§ 3
Elementarstufe/Grundstufe

 

 

 

(1)   Eltern-Kind-Gruppen

 

 

 

 

 

 

Alter

bis 3 Jahre

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Gruppe 8 - 12 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

ca. 2 Jahre

 

 

 

(2)   Elementare Musikpädagogik (EMP) in Kindertagesstätten

 

 

 

 

 

 

Alter

bis 6 Jahre

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Gruppe 8 - 12 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

ca. 2 Jahre

 

 

 

(3)   Musikalische Früherziehung/EMP in der Musikschule

 

 

 

 

 

 

Alter

zwischen 4 und 6 Jahren

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Gruppe 8 - 12 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

ca. 2 Jahre

 

 

 

(4)   a) Musikalische Grundausbildung/EMP

 

 

 

 

 

 

Alter

zwischen 6 und 8 Jahren

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Gruppe 8 - 12 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

1 - 2 Jahre

 

 

 

       b) Singklassen

 

 

 

 

 

 

Alter

zwischen 6 und 8 Jahren

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Gruppen 10 - 20 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

1 - 2 Jahre

 

 

 

(5)   Orientierungsangebote (z. B. Instrumentenkarussell)

 

 

 

 

 

 

Alter

ab 5 Jahre

Voraussetzungen

möglichst Nr. 2 - 4

Unterrichtsform

Gruppe 8 - 12 Kinder

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

ca. 1 Jahr

 

 

 

Orientierungsangebote ermöglichen in erster Linie eine gesicherte Auswahl und Entscheidung für den Instrumental-/Vokalunterricht.

 

 

 

(6)   Musikalische Kooperationsprogramme (Grundschulalter)

 

 

 

 

 

 

Alter

6 - 10 Jahre

Voraussetzungen

keine

Unterrichtsform

Klassen/Gruppen/Großgruppen

Unterrichtseinheiten

1 - 2

Dauer

Programmbezogen

 

 

 

Breite Zugänge zur Musik und zum aktiven Musizieren werden vielfach in Kooperation zwischen Musikschule und allgemein bildender Schule gestaltet.

 

 

 

§ 4
Instrumental- und Vokalunterricht

 

 

 

(1)   In den Instrumental-/Vokalunterricht werden aufgenommen

 

 

 

a)  Kinder: Der Besuch der Elementarfächer/Grundfächer ist Voraussetzung für den nachfolgenden Instrumental- oder Vokalunterricht.

 

b) Jugendliche und Erwachsene

 

 

 

(2)   Der Unterricht erstreckt sich auf die von der Musikschule angebotenen Instrumental- und Vokalfächer aus den Fachbereichen

 

 

 

a) Streichinstrumente

 

b) Zupfinstrumente

 

c)  Holzblasinstrumente

 

d)             Blechblasinstrumente

 

e) Tasteninstrumente

 

f) Schlaginstrumente

 

g) Gesang

 

 

 

(3)   Der Unterricht wird in Gruppen von 2 bis 4 Schülern (45 oder 60 Minuten je Woche) oder als Einzelunterricht (30 oder 45 Minuten pro Woche) erteilt. Die Gruppen sollen nach Alter und Vorbildung so zusammengesetzt sein, dass die besonderen Qualitäten des Gruppenunterrichts genutzt werden können. Über die Einteilung sowie über erforderliche Änderungen während des Schuljahres entscheidet die Schulleitung.

 

 

 

§ 5
Ensemblefächer

 

 

 

Ensemblefächer dienen dem Musizieren in der Gemeinschaft. Sie sind in allen Leistungsstufen integraler Bestandteil des ganzheitlichen Bildungskonzepts der Musikschule. Kontinuierliche Ensemblearbeit bildet mit dem Unterricht im Instrumental- bzw. Vokalfach eine aufeinander abgestimmte Einheit und gehört daher zum verbindlichen Unterrichtsangebot der Musikschule. Über die Einteilung zum Ensembleunterricht entscheidet die Schulleitung im Benehmen mit der Fachlehrkraft.

 

 

 

§ 6
Ergänzungsfächer

 

 

 

Ergänzungsfächer sind zum einen kontinuierliche Unterrichtsfächer zur inhaltlichen Bereicherung des instrumentalen und vokalen Bildungsangebots, insbesondere Gehörbildung/Musiklehre/Theorie. Zum andern stellen sie auch eine Ergänzung des Musikschulangebotes dar, wie z. B. Musik und Bewegung, Tanz, Musiktheater, Darstellendes Spiel oder Rhythmik. Über die Einteilung zum Ergänzungsunterricht entscheidet die Schulleitung im Benehmen mit der Fachlehrkraft.

 

 

 

§ 7
Begabtenförderung/Studienvorbereitende Ausbildung

 

 

 

(1)   Die Musikschule bietet besonders interessierten und begabten Schülern eine vertiefte Musikbildung. Darüber hinaus bereitet sie durch eine studienvorbereitendende Ausbildung auf die Aufnahmeprüfung an einer Ausbildungsstätte für Musikberufe vor.

 

 

 

(2)   Die Pflichtbelegung in der studienvorbereitenden Ausbildung umfasst mindestens vier Wochenstunden mit folgender Fächerkombination:

 

 

 

a)  Vokal-/Instrumentalunterricht: Zwei Wochenstunden Einzelunterricht im Haupt- und Nebenfach

 

b)  Ensemblefach

 

c) Gehörbildung/Musiklehre/Musiktheorie

 

 

 

(3)   Interessenten können nur aufgrund einer Beurteilung (FLP-Leistungsprüfung) in die Begabtenförderung/studienvorbereitende Ausbildung aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung.

 

 

 

(4)   Über den Ausschluss aus der Begabtenförderung/studienvorbereitenden Ausbildung entscheidet die Schulleitung nach Anhörung der Fachlehrkräfte und der Erziehungsberechtigten bzw. Betroffenen.

 



 

 

§ 8
Kooperationen

 

 


Die Musikschule kooperiert mit Partnern in der Kommunalen Bildungslandschaft, insbesondere mit Kindertagesstätten und allgemein bildenden Schulen sowie mit weiteren Kooperationspartnern wie z. B. Musikvereinen, Kirchengemeinden, Ausbildungsstätten oder Berufsorchestern. Kooperationen gründen sich auf vertragliche Vereinbarungen mit den Bildungspartnern.

 

 

 

§ 9

 

Projekte und Veranstaltungen

 

 

 

Projekte, z. B. Kurse, Workshops oder Exkursionen, sind weitere musikpädagogische Angebote der Musikschule. Veranstaltungen gehören einschließlich der hierfür erforderlichen Vorbereitungen zum pädagogischen Auftrag und zum individuellen Erscheinungsbild der Musikschule. Vorspiele und Konzerte sind für Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Lernerfahrung; die Teilnahme daran ist Bestandteil des Unterrichts.

 

 

 

§ 10

 

Schuljahr

 

 

 

Das Schuljahr beginnt am 1. September und endet am 31. August des darauffolgenden Jahres. Die Feriendauer und die unterrichtsfreien Feiertage richten sich nach den für die allgemein bildenden Schulen geltenden Bestimmungen.

 

 

 

§ 11

 

Unterrichtsdauer

 


 

Unterrichtszeiten und Unterrichtsdauer werden von der Schulleitung nach fachlichen und organisatorischen Gesichtspunkten zugewiesen. Wünsche der Schüler bzw. der gesetzlichen Vertreter werden im Rahmen des Möglichen berücksichtigt; ein Anspruch auf bestimmte Unterrichtsformen und -zeiten besteht nicht.

 

 

 


§ 12

 

Anmeldung/Aufnahme

 

 

 

Anmeldungen sind schriftlich an die Musikschule zu richten (Formblatt). Bei minderjährigen Teilnehmern ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Anmeldungen werden erst durch die Bestätigung der Musikschule rechtswirksam. Eine Aufnahme außerhalb des Schuljahrbeginns ist nur möglich, wenn die Voraussetzungen seitens der Musikschule gegeben sind. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

 

 


 

§ 13

 

Daten/Datenschutz

 

 

 

Die Musikschule erhebt nur Daten, die sie für die ordnungsgemäße Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt. Die Daten werden nur für diese Aufgaben verwendet. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden hierbei beachtet. Mit der Anmeldung wird die Einwilligung in die Erhebung und Nutzung von Daten erteilt.

 

 

 

Verantwortlicher gemäß Art. 4 Ziffer 7 der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO):

 

Stadt Marktredwitz, Egerstraße 2, 95615 Marktredwitz

 

Tel.: 09231/5010

 

Email: info@marktredwitz.de

 

 

 

Datenschutzbeauftragter gemäß Art. 37 EU-DSGVO:

 

Der Datenschutzbeauftragte der Stadt Marktredwitz, Egerstraße2, 95615 Marktredwitz

 

Tel.: 09231/5010

 

Email: datenschutz@marktredwitz.de

 

 

§ 14

 

Beendigung des Unterrichtsverhältnisses 

 

 

 

(1)   Abmeldungen sind grundsätzlich nur zum Schuljahresende möglich.

 

 

 

(2)   Während des Schuljahres kann der Schüler nur aus wichtigem Grund (Wegzug, nachweislich schwerwiegende Erkrankung) den Unterrichtsvertrag kündigen.

 

 

 

(3)   Die Musikschule kann aus zwingenden Gründen oder bei Verstößen gegen diese Schulordnung nach Rücksprache mit dem Schüler bzw. den gesetzlichen Vertretern das Unterrichtsverhältnis unterbrechen oder vorzeitig beenden.

 

 

 

§ 15

 

Verhinderung

 

 

 

Kann der Schüler den Unterricht ausnahmsweise nicht wahrnehmen, muss die Musikschule darüber möglichst frühzeitig verständigt werden. Dieser Unterricht geht in den Verfügungsbereich der Musikschule zurück und muss nicht nachgegeben werden.

 

 

 

§ 16

 

Unterrichtsausfall

 

 

 

Unterrichtsstunden, welche durch unvermeidliche Verhinderung der Lehrkraft ausfallen, werden vor- bzw. nachgegeben. Kann der Unterricht bei Erkrankung der Lehrkraft nicht nachgeholt oder vertreten werden, entsteht ab der vierten Stunde ein Erstattungsanspruch. Dieser ist schriftlich einzureichen.


 

 

§ 17

 

Unterrichtsstätten

 

 

 

Der Unterricht findet ausschließlich in den von der Musikschule zugewiesenen Räumen statt.

 

 


 

§ 18

 

Aufsicht

 

 

 

Eine Aufsicht besteht nur während der vereinbarten Unterrichtszeit. Sie beginnt und endet im Unterrichtsraum.

 

 

 

 

§ 19

 

Bild- und Tonaufzeichnungen

 

 

 

Die Musikschule ist berechtigt, im Unterricht und in ihren übrigen Veranstaltungen Bild- und Tonaufzeichnungen herzustellen und für ihren Eigenbedarf sowie ihre Selbstdarstellung zu verwenden. Diese Aufzeichnungen von Schülern der Musikschule dürfen nur mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters der Schüler im Rahmen der Musikschularbeit verarbeitet, genutzt und in der Presse, im Internet oder in Broschüren veröffentlicht werden. Bei Schülern ab 14 Jahren ist zusätzlich deren Einverständniserklärung durch Unterschrift erforderlich. Eine Vergütungsverpflichtung besteht nicht.

 

 

 

§ 20

 

Öffentliches Auftreten

 

 

 

Der Schüler verpflichtet sich, öffentliches Auftreten sowie Meldungen zu Wettbewerben und Prüfungen in den an der Musikschule belegten Fächern der Schulleitung rechtzeitig vorher mitzuteilen. Öffentliche Auftritte von Musikschulensembles bedürfen der vorherigen Genehmigung.

 

 

 

§ 21

 

Fremdunterricht

 

 

 

Schülern des Bereichs Vokalunterricht, welche Unterricht im Sologesang erhalten, und Schülern des Bereichs Instrumentalunterricht ist es grundsätzlich untersagt, im selben Fach außerhalb der Musikschule zusätzlichen Unterricht zu nehmen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.

 

 

 

§ 22

 

Instrumente

 

 

 

Grundsätzlich soll der Schüler bei Beginn des Instrumentalunterrichts ein geeignetes Instrument besitzen. Im Rahmen der Bestände der Musikschule können Instrumente ausgeliehen werden

 

 

 

§ 23

 

Bescheinigung

 

 

 

Den Schülern wird auf Wunsch eine Bescheinigung über den Besuch der Musikschule ausgestellt. Diese kann mit einer fachlichen Beurteilung verbunden werden.

 

 

 

§ 24

 

Unfallversicherung

 

 

 

Die Schüler der Musikschule sind gegen Unfall versichert.