Inkrafttreten der Bebauungsplanänderung

Der Stadtrat der Stadt Marktredwitz hat in seiner öffentlichen Sitzung am 24.10.2017 die 1. Änderung des Bebauungsplans für das Gebiet „Zwischen Wölsauer Straße und Kösseine bzw. östlich Angerplatz und westlich EZO-Markt", Gemarkung Marktredwitz, im vereinfachten Verfahren nach § 13 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.

 

Der Änderungsplan M. 1 : 1.000 vom 09.10.2017 einschließlich Begründung kann vom Tag dieser Bekanntmachung an im Stadtbauamt Marktredwitz, Böttgerstraße 10, 95615 Marktredwitz, OG, während der üblichen Dienststunden von jedermann eingesehen werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft gegeben.

 

Mit dieser ortsüblichen Bekanntmachung tritt die Bebauungsplanänderung in Kraft (§ 10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).

 

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist aus dem beiliegenden Lageplanvom 09.10.2017 ersichtlich.

 

Auf folgende Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) wird hingewiesen:

 

§ 215 Abs. 1 BauGB:

 

Unbeachtlich werden:

 

1.   eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

 

2.   eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

 

3.   nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

 

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Marktredwitz unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a BauGB beachtlich sind.

 

§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB:

 

Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.

 

§ 44 Abs. 4 BauGB:

 

Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die in Abs. 3 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

 

 

Marktredwitz, 25.10.2017

STADT MARKTREDWITZ

 

gez.

 

Weigel

Oberbürgermeister