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Teil 10 - Das Schützenfest vor 50 Jahren



Nach dem II. Weltkrieg wurde der Schützenhof mit Schießanlage bei der Besetzung der Amerikanischen Truppen im April 1945 beschlagnahmt. Ab sofort hatte man das Sportschießen verboten und alle Waffen mußten abgeliefert werden. Die Räumlichkeiten dienten zur Unterbringung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen.

In den darauf folgenden Jahren zwischen 1945 und 1948 trafen sich einige unentwegte Schützen mit dem Ziel, den Schützenverein wieder ins Leben zu rufen, und so erreichten sie nach langen Verhandlungen am 7. Oktober 1948 bei der Landesvermögensverwaltung die Freigabe des Anwesens und die des Vermögens der Gesellschaft. Alsdann fand am 1. November 1948 eine Versammlung statt, bei der 1. Vorsitzender Gotthold Biersack, 2. Vorsitzender Hans Schwägerl, Kassier Anton Schätzthauer und Hans Klughardt als Schriftführer gewählt wurden.

Renovierter Schützenhof 1950


Aller Anfang ist schwer - jedoch durch die Tatkraft unseres 1. Vorsitzenden Gotthold Biersack ging's schnell wieder aufwärts mit dem Verein. Sein Wahlspruch hieß: "Erst müssen wir den Gaststättenbetrieb auf Vordermann bringen, danach kann der Schießbetrieb wieder auf vollen Touren laufen." Auch an den Bau einer Großtankstelle hatte er gedacht. Schon am 27. Mai 1950 konnte der Gasstättenbetrieb wieder aufgenommen werden und vom 1. bis 16. Juli 1950 fand das 1. Schützen- und Volksfest nach 1939 statt.


Ausmarsch der Schützen zur Abholung
des 1. Vorsitzenden und des Schützenkönigs.
 
 
 
 Festlichkeiten im Schützenhofgarten.


Nun auf zum Schützenfest vom 24. Juni bis 29. Juni 1999 in Marktredwitz, Ein gutes Gelingen und schönes Wetter wünschtChristof Müller


Teil 10 (Original vom 23. Juni 1999),
Text und Bilder: Christof Mülle
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