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Wie alles begann


 
 
 
 
Die Stadt Marktredwitz und die Stadtentwicklungs- und Wohnungsbau GmbH (STEWOG) bewarben sich erstmals im Jahre 1996 um die Ausrichtung einer Gartenschau. Mit Schreiben vom 4. Dezember 2000 wurde der Stadt Marktredwitz mitgeteilt, dass der Vergabeausschuss der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH den Zuschlag zur Ausrichtung einer grenzüberschreitenden Veranstaltung im Jahre 2006 zusammen mit der Stadt Cheb/Eger erteilt hat. Damit wird zum ersten Mal in Bayern eine Gartenschau als grenzüberschreitendes Projekt organisiert.
 
Zwischenzeitlich wurden in der Stadt Marktredwitz und in der Stadt Cheb/Eger umfangreiche Vorarbeiten und konkrete Planungen erstellt. Ziel der Grenzüberschreitenden Gartenschau war es, in der Vorgehensweise und in der inhaltlichen Ausrichtung eine Analogie der Projektentwicklung zu betreiben. Diese grenzüberschreitende Veranstaltung war deshalb ein besonders herausragendes Projekt auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft.
Am 20. Dezember 2001 erfolgte die Vertragsunterzeichnung zur Vorbereitung und Durchführung der Grenzüberschreitenden Gartenschau 2006 zwischen der Stadt Marktredwitz, vertreten durch Frau Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder, und der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, vertreten durch den Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Benno Basso.
 
Am 29. April 2002 wurde mit notarieller Beurkundung die Gesellschaft "Grenzüberschreitende Gartenschau 2006 Marktredwitz - Cheb/Eger GmbH" mit Sitz in Marktredwitz gegründet.
 
Der Vertrag zur Vorbereitung und Durchführung der gemeinsamen Veranstaltung im Jahr 2006 zwischen der Stadt Marktredwitz, vertreten durch Frau Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder, und der Stadt Cheb/Eger, vertreten durch den damaligen Oberbürgermeister Herrn Ing. Václav Jakl, wurde am 4. November 2002 unterzeichnet.
 
Auf der Grundlage umfangreicher Vorplanungen wurde bereits im II. Quartal 2002 ein städtebaulicher Ideen- und landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Am 21./22. November 2002 erhielten die Architekturbüros Dr. Frank Lohrberg und Michaelsen-Hermet, Stuttgart, gemeinsam den 1. Preis für ihre hervorragende Arbeit. Bereits am 26. November 2002 beschloss der Stadtrat der Stadt Marktredwitz, auf Vorschlag des Aufsichtsrates der Durchführungsgesellschaft, in öffentlicher Sitzung, dass auf der Grundlage dieses Entwurfes die weiteren Planungen erstellt und die Maßnahmen realisiert werden sollen.
 
Am 8. September 2003 erfolgte in der Stadt Cheb/Eger und in Marktredwitz der 1. Spatenstich durch den bayerischen Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Werner Schnappauf, und den Vizehauptmann Dipl.-Ing. Jirí Behenský.
 
Im Frühjahr 2004 wurde mit den eigentlichen Baumaßnahmen auf dem Gartenschaugelände Marktredwitz begonnen. Bis zum Jahresende wurden alle groben Bauarbeiten erledigt. Dazu gehörten das Anlegen des Auensees mit Schilflabyrinth und die Gestaltung des Auenparks, die Sanierung und Umgestaltung des Schwimmbeckens sowie die Vergrößerung des Vorwärmbeckens im Naturbad. Im Spätherbst sind auch noch alle großen Bäume und das Schilf für die Schilfklärbecken im Naturbad und für den Auensee gepflanzt worden. Die Stadt Cheb/Eger führte im Jahr 2004 vorrangig Strukturverbesserungs- und Erschließungsmaßnahmen im Umfeld des Gartenschaugeländes durch.
 
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